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Zahlt die Krankenkasse ein EMS-Training

Zahlt die Krankenkasse ein EMS-Training?

Krankenkassen sind an der Gesundheit ihrer Mitglieder interessiert und mit EMS lässt sich die Gesundheit verbessern, aber zahlt die Krankenkasse auch Zuschüsse zu EMS-Trainingseinheiten? Diese nicht ganz unberechtigte Frage versuchen wir hier zu beantworten.

Das Krankenkassen-Prinzip

Wenn Sie Mitglied in einer Krankenkasse sind, zahlen Sie Beiträge. Diese Beiträge werden dafür verwendet, später anfallende Behandlungskosten zu tragen. Eine Krankenkasse ist eine Solidargemeinschaft. Manche Menschen sind gesundheitlich robust und zahlen mehr ein als sie letztendlich aus dem großen Topf wieder in Anspruch nehmen. Andere Menschen mit ernsteren Erkrankungen profitieren dagegen deutlich stärker von der Solidarität der Gesünderen. Um die Kosten insgesamt niedrig zu halten, geben viele Krankenkassen Geld für Prävention aus. Wer gesund lebt, wird weniger wahrscheinlich krank und kostet auch weniger. EMS kann präventiv, aber auch therapeutisch wirken, so dass die Frage nach einer Zuzahlung seitens der Krankenkasse erlaubt sein muss.

Zahlt die Krankenkasse ein EMS-Training

Quelle: https://pixabay.com/images/id-491714/ 

Die gesundheitlichen Aspekte von EMS

Ein ganzheitliches EMS-Training führt zu Muskelaufbau, Gewichtsreduktion, besserer Fitness und beugt Schmerzen vor. Dies sind Themen, die eine Krankenkasse im Zusammenhang mit EMS prinzipiell fördern könnte. EMS kommt ursprünglich aus der Physiotherapie und leistet in der Rehabilitation wertvolle Beiträge zur besseren Genesung. Kliniken wie die ARTICO Sportklinik setzen beispielsweise EMS ein. Ebenso hat EMS mittlerweile einen Platz in der betrieblichen Gesundheitsfürsorge ergattert, wie ein schon seit 2015 laufendes Projekt der Diakonie Neuendettelsau zeigt. Argumente für eine Bezuschussung des EMS-Trainings durch die Krankenkasse gäbe es also mehr als genug.

Krankenkassen-Zuschuss für präventives EMS-Training

Noch wird normales EMS-Training nicht von den gesetzlichen Krankenkassen unterstützt. Das gilt aber prinzipiell auch für Mitgliedschaften in normalen Fitness-Studios oder in Sportvereinen. Einige Krankenkassen wie die AOK unterstützen Sportkurse bzw. die sogenannten Gesundheitskurse, die aber nur von ihnen selbst angeboten werden. Lediglich die Techniker Krankenkasse bezuschusst sportmedizinische Untersuchungen und Beratungen, so dass Sie sich dort dem Thema wenigstens konzeptionell annähern können. Weil sich bei möglichen Leistungsübernahmen aber bei jeder Krankenkasse immer wieder neue Sachverhalte ergeben und sich die Dinge im stetigen Fluss befinden, schadet eine konkrete Anfrage bei Ihrer Krankenkasse, ob EMS-Kosten übernommen werden können, grundsätzlich nie.

Sport auf Rezept

Seit 2016 können Ärzte beispielsweise bei Übergewichtigkeit auch Bewegung und Sport auf Rezept verordnen. Das „grüne Rezept“ geht über die Standard-Anforderung, sich doch mal mehr zu bewegen, hinaus und macht es für den Patienten etwas verbindlicher, Sport zu treiben. Es gibt zertifizierte Angebote, auch im Rahmen der Physiotherapie, an deren Kosten sich die Krankenkassen in unterschiedlichem Maß beteiligen. Inwieweit diese zertifizierten Angebote auch EMS-Training beinhalten, welches dann von der Krankenkasse bezuschusst wird, ist im Einzelfall zu prüfen. Auch hier gilt: Fragen kostet nichts.

Krankenkassen-Zuschuss für eine therapeutische EMS-Behandlung

Etwas anders sieht die Situation bei einer medizinisch notwendigen EMS-Behandlung aus. Dies bedingt jedoch immer die Einbindung eines Arztes. Er kann ein Elektrostimulationsgerät zur Schmerzbehandlung (TENS-Gerät) oder ein Muskelstimulationsgerät, nicht EMG-gesteuert, (EMS-Gerät) inklusive Zubehör zur häuslichen Anwendung auf einem Kassenrezept verordnen. Liegt die medizinische Notwendigkeit zum Einsatz eines solchen Geräts vor, trägt die Krankenkasse die Kosten für ein EMS-Gerät ihrer Vertragspartner, welches Ihnen dann leihweise zur Verfügung gestellt wird. Vor der Nutzung des Gerätes wird eine fachgerechte Einweisung durch den verordnenden Arzt vorausgesetzt.  

EMS auf Krankenkassen-Rezept: Ein mögliches Zukunftsthema

Noch gilt, dass die medizinische Notwendigkeit in einem spezifischen Einzelfall gegeben sein muss, damit die Krankenkasse etwas zur EMS-Behandlung dazuzahlt. Aber ein steigendes Bewusstsein für Vorsorge und gesunde Lebensweise führt dazu, dass immer mehr allgemeinere Sport- und Physiotherapie-Angebote in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen werden. Auch EMS könnte in Zukunft von den Krankenkassen stärker bezuschusst werden. Es lohnt sich, die Thematik weiter zu beobachten.

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